Frage zur Stromversorgung des EduArt DCDC Shields – Roboterarm-Projekt

Hallo zusammen,

im Rahmen unseres aktuellen Projekts, dem Aufbau eines kompakten 6-DOF Roboterarms für den Einsatz auf unserem RoboCup-SML-Roboter, sind bei mir einige technische Fragen zur Stromversorgung über das EduArt DCDC Shield V0.3 aufgekommen, bei denen ich Ihre Einschätzung sehr schätzen würde.

Konkret beschäftigen mich folgende Punkte:

  1. Wird die 24V-Versorgungsschiene (sowie die 5V-Schiene) bei einem Notaus-Signal (EMERG1/EMERG2) hardwareseitig abgeschaltet? Oder bleibt die Spannung am exponierten 24V-Pad auch im Notfall anliegen?

  2. Wie hoch ist der maximal verfügbare Dauerstrom auf der 24V-Schiene des Shields, unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Last durch den Antrieb und die übrige Elektronik des Roboters? Wir rechnen für den Arm mit einem Spitzenstrom von ca. 10–15A bei gleichzeitiger Bewegung aller sechs Achsen.

  3. Würden Sie grundsätzlich empfehlen, den Roboterarm direkt über das Shield zu versorgen (z. B. wie hier angenommen über die 24V-Pins oder gegebenenfalls über die 4-Pin-Leitung, die 12V & 5V bereitstellt), oder wäre eine separate Stromquelle (z. B. ein eigener LiPo-Akku) aus Ihrer Sicht die robustere Lösung?

Für den Arm planen wir eine eigene Steuerplatine auf Basis des STM32G431CBT6 mit sechs TMC2209-Schrittmotortreibern, CAN-Bus-Anbindung sowie USB- und UART-Schnittstellen zur Diagnose – alles als vollständig bestücktes SMD-Design über JLCPCB.

Mit freundlichen Grüßen

Merlin Ortner

Und noch eine kleine extra Frage: Welchen pinout haben die, ich habe sie als Molex-Lock 7P horizontal identifiziert, pin sockets, mit denen normalerweise diese LED shields angesteuert werden, die auch eine CAN Leitung integriert haben? Weil sich das sehr schön anbietet, um damit die Motoren indirekt an zu steuern…